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Das Blut- und Lymphsystem

Die Bezeichnung „Krebs“ steht für eine große Gruppe unterschiedlichster Erkrankungen. Diese haben eines gemeinsam: die unkontrollierte Teilung von Zellen eines Organs oder Gewebes. Daraus entsteht zumeist eine Schwellung oder Geschwulst: ein Tumor. Bösartige Tumoren sind der normalen Wachstumskontrolle des Organismus entzogen. Die unkontrollierte Teilung lässt „entartete Zellen“ entstehen, die sich ungebremst vermehren. Sie können in Blutbahnen und Lymphgefäße eindringen und gelangen mit dem Blut- und Lymphstrom in andere Organe des Körpers.

Bösartige Erkrankungen von Blutzellen gehen vom Knochenmark oder vom lymphatischen System aus. Um den Weg der Blutkrebserkrankungen besser verstehen zu können, werden auf den nächsten Seiten die Aufgaben des Blutsystems, des Lymphsystems und des Knochenmarks becshrieben. 

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Das Knochenmark als Ort der Blutbildung

Das Knochenmark ist das wichtigste blutbildende Organ des Menschen. Es füllt die Hohlräume der Knochen aus. Im Knochenmark werden fast alle Blutzellarten des Menschen gebildet. Es gibt rotes Mark und gelbes Fettmark. Das rote Mark ist für die Blutbildung zuständig. 


Das Blut und seine Aufgaben

Das Blut ist ein Transportorgan, es transportiert Sauerstoff, Nährstoffe, Hormone und viele andere Substanzen. Es setzt sich aus verschiedenen Bestandteilen zusammen, den roten und weißen Blutkörperchen und den Thrombocyten.


Das lymphatische System

Das Lymphsystem übernimmt wichtige Aufgaben in der Abwehr von verschiedenen Krankheitserregern. In den Lymphgefäßen fließt die Lymphe (Gewebswasser), die der Zell- und Gewebsernährung und dem Transport der Lymphozyten in den Blutkreislauf dient. Die Lymphknoten bilden ein Netz von biologischen Filtern, in denen die Lymphe von körperfremden Stoffen und infektiösen Krankheitserregern gereinigt wird.


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